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Aurivit Inhaltsstoffe: was in den Kapseln enthalten ist

Vier Wirkstoffe, 321,8 mg von 500 mg Kapselinhalt. Unten steht jeder einzeln mit seiner Menge, seiner Aufgabe und — bei den beiden Pflanzenextrakten — mit dem Grad seiner Standardisierung.

Aurivit enthält pro Kapsel 120 mg Ginkgo-biloba-Blattextrakt, 200 mg Rosenwurz-Wurzelextrakt, 400 µg RE Vitamin A und 1,4 mg Vitamin B2 (Riboflavin). Bei zwei Kapseln täglich sind das 240 mg Ginkgo, 400 mg Rosenwurz, 800 µg RE Vitamin A und 2,8 mg Vitamin B2. Die vier Wirkstoffe ergeben 321,8 mg der 500 mg Kapselinhalt, also 64 %; der Rest ist mikrokristalline Cellulose.
Aurivit Inhaltsstoffe: was in den Kapseln enthalten ist

Welche vier Wirkstoffe stecken in Aurivit?

Ginkgo biloba — Mikrozirkulation

Ginkgo biloba

Ginkgo biloba L. — Blattextrakt

120 mg × 2 = 240 mg

Die Pflanze, die man in Europa am stärksten mit der Durchblutung der kleinen Gefäße verbindet, traditionell dafür eingesetzt. Im Innenohr zählt dieser Punkt mehr als anderswo: Die Haarzellen speichern keine Nährstoffe, sie hängen am ständigen Blutfluss in den Kapillaren. Der Extrakt ist auf 24 % Flavonglykoside und 6 % Terpenlactone standardisiert — der Bezugswert, mit dem in der Forschung gearbeitet wird. Standardisiert heißt: In jeder Kapsel stecken dieselben 120 mg mit demselben Gehalt, unabhängig davon, wie die Blätter der jeweiligen Ernte ausgefallen sind.

Rosenwurz — Umgang mit Belastung

Rosenwurz

Rhodiola rosea L. — Wurzelextrakt

200 mg × 2 = 400 mg

Ein Adaptogen aus der nordischen und osteuropäischen Kräutertradition, eingesetzt in Phasen geistiger Erschöpfung und Überlastung. Der Extrakt ist auf 3 % Rosavine und 1 % Salidrosid standardisiert; zwei Kapseln ergeben 400 mg am Tag. Untersucht wird dieses Adaptogen mit 200 bis 600 mg täglich — 400 mg liegen in der Mitte dieses Bereichs. Der Bezug zum Gehör ist indirekt, aber nachvollziehbar: Anspannung und Erschöpfung senken die Schwelle, ab der man das eigene Ohrgeräusch bemerkt.

Vitamin A — Schleimhäute und Gewebe

Vitamin A

400 µg RE × 2 = 800 µg RE · 100% NRV

Enthalten als Retinylacetat. Trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute und normaler Sehkraft bei sowie zur normalen Funktion des Immunsystems. Schleimhaut ist das Gewebe, das in Mittelohr und Ohrtrompete jeden Tag arbeitet — der Wartungsteil der Formel. Zwei Kapseln liefern 800 µg RE, also 100 % des Nährstoffbezugswerts; mehr sollte über andere Präparate nicht dazukommen.

Vitamin B2 (Riboflavin) — Nervensystem und Zellschutz

Vitamin B2 (Riboflavin)

1,4 mg × 2 = 2,8 mg · 200% NRV

Trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Zwei Kapseln liefern 2,8 mg, das Doppelte des Nährstoffbezugswerts (NRV); Riboflavin ist wasserlöslich und wird nicht im Körper gespeichert.

Die Angaben gelten pro Kapsel und für die Tagesmenge von zwei Kapseln. „Clinical grade ingredients“ auf dem Glas meint genau das: standardisierte Extrakte mit deklariertem Wirkstoffgehalt statt Pflanzenpulver ohne Angabe. Beide Extrakte tragen ihren Standardisierungsgrad offen — 24 % und 6 % beim Ginkgo, 3 % und 1 % beim Rosenwurz.

Wie viel Wirkstoff pro Kapsel und pro Tag?

Gehalt pro Kapsel und Tagesmenge bei zwei Kapseln, einer morgens und einer abends.

WirkstoffPro KapselPro Tag (2 Kapseln)
Ginkgo-biloba-Blattextrakt (24 % Flavonglykoside, 6 % Terpenlactone)120 mg240 mg
Rosenwurz-Wurzelextrakt (3 % Rosavine, 1 % Salidrosid)200 mg400 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)1,4 mg2,8 mg — 200 % NRV
Vitamin A (Retinylacetat)400 µg RE800 µg RE — 100 % NRV
Wirkstoffe zusammen321,8 mg — 64 % der Kapsel643,6 mg
Mikrokristalline Cellulose (Träger)178,2 mg — Rest auf 500 mg

Für Ginkgo und Rosenwurz gibt es keinen Nährstoffbezugswert — es sind Pflanzenextrakte und keine Nährstoffe. Bei Vitamin A entsprechen 800 µg RE genau 100 % des NRV: Diese Menge deckt den Tagesbedarf vollständig, sie sollte nicht überschritten und nicht durch weitere Vitamin-A-Präparate ergänzt werden.

Warum genau diese Dosierungen?

Bei einem Nahrungsergänzungsmittel ist nicht die Zutatenliste die interessante Information, sondern die Menge. Eine Formel kann zwölf Pflanzen aufzählen und von jeder so wenig enthalten, dass die Angabe nur noch dekorativ ist. Mit Milligramm-Angaben lässt sich das in Sekunden prüfen.

240 mg Ginkgo-Extrakt am Tag liegen am oberen Rand der Dosierungen, mit denen in der Forschung zu Ohrgeräuschen gearbeitet wird. Bei Rosenwurz reicht der untersuchte Bereich von 200 bis 600 mg pro Tag; die 400 mg aus zwei Kapseln liegen genau in dessen Mitte, nicht an der unteren Kante. Das sind Arbeitsmengen und keine Spuren fürs Etikett.

Neben der Menge zählt der zweite Wert, den viele Etiketten weglassen: der Standardisierungsgrad. Der Ginkgo-Extrakt ist auf 24 % Flavonglykoside und 6 % Terpenlactone eingestellt, der Rosenwurz-Extrakt auf 3 % Rosavine und 1 % Salidrosid. Ohne diese Angabe sagen 240 mg wenig, weil zwei Extrakte mit demselben Gewicht sehr unterschiedlich viel Wirkstoff enthalten können.

Bei den beiden Vitaminen ist die Lage anders, denn dort gibt es Bezugswerte. Zwei Kapseln liefern 2,8 mg Vitamin B2, das Doppelte des Nährstoffbezugswerts, und 800 µg RE Vitamin A, womit der Tagesbedarf vollständig gedeckt ist. Genau deshalb gilt: Verzehrmenge nicht überschreiten und kein zweites Vitamin-A-Präparat danebenstellen. In der Schwangerschaft ist hoch dosiertes Retinol ohnehin nicht angezeigt — dort gilt vor jeder Einnahme die ärztliche Rücksprache.

Der Rest der Kapsel ist schnell erklärt: 120 mg Ginkgo, 200 mg Rosenwurz, 1,4 mg B2 und 400 µg RE Vitamin A ergeben zusammen 321,8 mg — 64 % der 500 mg Kapselinhalt. Die verbleibenden 178,2 mg sind mikrokristalline Cellulose, ein üblicher Träger, der das Pulver in Form hält. Dieses Verhältnis ist der eigentliche Prüfstein: Wo ein Etikett die einzelnen Mengen gar nicht nennt, lässt sich der Wirkstoffanteil nicht einmal nachrechnen. Hier können Sie es nachrechnen — 321,8 zu 178,2. Keine „proprietäre Mischung“, deren Zusammensetzung niemand nennt.

Bleibt die Frage, wozu die Kapsel überhaupt einen Träger braucht. Mikrokristalline Cellulose füllt das Volumen auf, hält das Pulver rieselfähig und sorgt dafür, dass jede Kapsel dieselbe Menge bekommt. 178,2 mg sind dafür wenig — bei vielen Formeln dreht sich das Verhältnis um, und der Träger stellt die Mehrheit.

Warum kein Magnesium und kein Vitamin B12 in der Formel?

Zwei Suchbegriffe tauchen im Zusammenhang mit Ohrgeräuschen ständig auf: Magnesium und Vitamin B12. Beide sind in Aurivit nicht enthalten, und dafür gibt es einen nachvollziehbaren Grund.

Magnesium ist ein Mineralstoff für Muskelfunktion, Nervensystem, Elektrolythaushalt und Müdigkeit — Bereiche, die Vitamin B2 in dieser Formel bereits abdeckt. Ein fünfter Wirkstoff hätte die Zutatenliste verlängert und dieselben 500 mg Kapselinhalt auf mehr Positionen aufgeteilt. Von jeder wäre dann weniger übrig geblieben.

Vitamin B12 ist ein anderer Fall: Bei einem nachgewiesenen Mangel wird es ärztlich ergänzt, und das ist sinnvoll. Ohne Mangel bringt zusätzliches B12 dem Ohr nichts Belegbares. Ob bei Ihnen ein Mangel vorliegt, zeigt eine Blutuntersuchung und keine Produktseite.

Vier Wirkstoffe statt zwölf ist eine bewusste Entscheidung. Lange Listen wirken auf dem Etikett großzügig, sagen aber nichts darüber, wie viel von jedem einzelnen Stoff tatsächlich in der Kapsel steckt. Hier steht es daneben: 120 mg, 200 mg, 1,4 mg und 400 µg RE — zusammen 321,8 mg von 500 mg, der Rest ist Träger.

Wer sollte vorsichtig sein oder vorher den Arzt fragen?

Pflanzlich heißt nicht automatisch für jeden unbedenklich.

Wer Gerinnungshemmer einnimmt

Ginkgo biloba kann mit Gerinnungshemmern und Thrombozytenaggregationshemmern in Wechselwirkung treten. Sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wer eine Operation vor sich hat

Aus demselben Grund ist es sinnvoll, die Einnahme in den Tagen vor einem Eingriff auszusetzen — nach Rücksprache mit der behandelnden Praxis.

Wer bereits ein Ginkgo-Präparat nimmt

Zwei Kapseln enthalten 240 mg Ginkgo-Extrakt — eine volle Tagesmenge. Ein zweites Präparat obendrauf bringt nichts und erhöht das Risiko von Wechselwirkungen.

Wer ein Multivitaminpräparat nimmt

Zwei Kapseln decken den Tagesbedarf an Vitamin A bereits vollständig ab. Prüfen Sie das Etikett des anderen Präparats, bevor Sie beides zusammen einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Ohne ärztlichen Rat nicht empfohlen. Neben den Pflanzenextrakten spielt hier Vitamin A eine Rolle: Hoch dosiertes Retinol ist in der Schwangerschaft nicht angezeigt, und zwei Kapseln decken den Tagesbedarf bereits ab.

Bekannte Allergien

Wenn Sie wissen, dass Sie auf einen der vier Wirkstoffe empfindlich reagieren, nehmen Sie das Produkt nicht ein.

Fragen zu den Inhaltsstoffen

Wie viel Milligramm Ginkgo sind enthalten?

120 mg Blattextrakt pro Kapsel, bei zwei Kapseln täglich also 240 mg. Der Extrakt ist auf 24 % Flavonglykoside und 6 % Terpenlactone standardisiert.

Enthält Aurivit Gluten oder Laktose?

Die Allergenhinweise stehen auf der Packung, die Sie erhalten. Wenn bei Ihnen eine Unverträglichkeit festgestellt wurde, klären Sie das vor der Bestätigung der Bestellung mit dem Berater.

Lässt sich Aurivit mit anderen Präparaten kombinieren?

Das hängt davon ab, was darin steckt. Zwei Kapseln liefern bereits 240 mg Ginkgo und die volle Tagesmenge Vitamin A — beides sollten Sie nicht doppelt zuführen. Bei Magnesium, Zink oder Omega-3 gibt es keine Überschneidung. Im Zweifel klärt eine kurze Rückfrage in der Apotheke das in zwei Minuten.

Wofür steht Vitamin B2 in der Formel?

Riboflavin trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Zwei Kapseln liefern 2,8 mg — 200 % des Nährstoffbezugswerts, also die doppelte Tagesmenge.

Warum 240 mg Ginkgo am Tag und nicht 60?

Weil 240 mg Extrakt täglich die obere Grenze des Bereichs sind, mit dem in der Forschung zu Ohrgeräuschen gearbeitet wird. 60 oder 80 mg pro Tag stehen auf vielen Etiketten und machen vor allem die Zutatenliste hübsch. Bei Rosenwurz reicht der untersuchte Bereich von 200 bis 600 mg täglich; zwei Kapseln liefern 400 mg und damit die Mitte.

Ist das Präparat für Vegetarier geeignet?

Die vier Wirkstoffe sind pflanzlich oder synthetisch: zwei Pflanzenextrakte, Riboflavin und Retinylacetat, dazu Cellulose als Träger. Die Angabe zur Kapselhülle steht auf der Packung; im Bestätigungsanruf nennt sie Ihnen der Berater auf Nachfrage schon vorher.

Warum ist der Aufdruck auf dem Glas englisch?

„Neuro-Auditory Protection“ und „Clinical grade ingredients | 20 Caps.“ sind die Aufschriften des Herstellers und international einheitlich. Die verpflichtenden Angaben für den deutschen Markt finden Sie in deutscher Sprache auf der Packung.

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